Veranstaltungsreihe "Nach dem NSU. Rassismus in der Gesellschaft"

Das Thema NSU bewegt nach wie vor. Die Aufdeckung des rassistischen Terrors des NSU und seine Aufarbeitung sind von enormer gesellschaftlicher Bedeutung und keineswegs abgeschlossen. Wir möchten mit unseren Veranstaltungen diesen Prozess in den Blick nehmen.

Donnerstag, 13. Juni, 19:00 Uhr: "Leerstelle Rassismus? Analysen nach dem NSU"

In zwei kurzen Vorträgen und einer anschließenden Diskussion wird der NSU Ausgangspunkt für die Fragen sein,  warum Rassismus oftmals nicht wahrgenommen wird und was dazu beitragen kann, die Sensibilität für Rassismus zu stärken. Ort: Interkulturelles Begegnungszentrum Kerner, Lutherischer Kirchhof 1, 35037 Marburg

Referentinnen: Tina Dürr (Demokratiezentrum, Hrsg. „Leerstelle Rassismus? Analysen und Handlungsmöglichkeiten nach dem NSU“,2019) und Matti Traußneck (Philipps Universität, Kollektivistin des Intersektionalen Black_PoC  feministischen Archivs Marburg) ·
Moderation: Eva Georg

 

Montag, 17. Juni, 19:00 Uhr: "Die NSU-Monologe" Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit

Die "Bühne für Menschenrechte" führt in Marburg das dokumentarische Theaterstück "Die NSU-Monologe" auf (auf Deutsch mit türkischen und englischen Untertiteln). Im Anschluss des Theaters findet ein Nachgespräch mit den Diskutantinnen Seda Basay-Yildiz (Nebenklageanwältin von Adile Simsek im NSU-Prozess) und Ayse Gülec (Initiative 6. April) statt. Ort: Kulturzentrum KFZ Marburg, Biegenstraße 13, 35037 Marburg Einlass ab 18:15 Uhr. Da keine Platzreservierung möglich ist, empfiehlt es sich, frühzeitig vor Ort zu sein.

Ausführliche Informationen finden Sie im Flyer.