Name des Projekts: Begegnungsgarten in Cölbe
Träger: Cölber Arbeitskreis Flüchtlinge (CAF e.V.)
Ort: Cölbe
Zeitraum: 2016

Cölber Begegnungsgarten

Im Cölber Begegnungsgarten treffen sich wöchentlich (alt)-eingesessenen BürgerInnen, die vielleicht selbst mal einen Garten hatten oder diesen noch bewirtschaften, mit geflüchteten Menschen, die vielleicht unter dem Vielen, was sie in ihrer Heimat zurück gelassen haben, auch einen Garten oder ein Stück Land zählen. Gemeinsam Gärtnern bedeutet miteinander sprechen, voneinander lernen, sich umeinander kümmern: beim Säen, Pflanzen, Pflegen, Ernten und Verkosten kommen verschiedenste Menschen miteinander in Kontakt. Viele Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Lebenskulturen kommen zusammen, wollen trotz aller Sprachbarrieren ausgetauscht werden, auch so kann man Kultur und Sprache lernen. Das gemeinsame Gärtnern schafft Sprachanlässe, ermöglicht eine friedvolle Kommunikation und lässt auch geflüchtete Menschen miteinander in Kontakt treten, die in ihren Heimatländern mitunter Krieg gegeneinander führen.

Über die wöchtentlich Arbeit im Garten hinaus wir auch gemeinsam  Obst eingekocht oder ein Workshops zur gärtnerischen Weiterbildung besucht. Der Begegnungsgarten bietet einen selbstorganisierten Rahmen für verschiedenste gärtnerische und handwerkliche Tätigkeiten, auch um einen Ort zu schaffen und zu gestalten, an dem man trotz der vielen Arbeit Ruhe und Frieden finden, aber auch gemeinsame Feste gestalten kann.

Fazit

Mit viel Engagement und Passion sind alle im Begegnungsgarten beteiligten Menschen dabei. Es ist wundervoll zu beobachten, wie trotz unterschiedlichster kultureller Hintergründe und sprachlicher Barrieren ein reger Austausch und gemeinsames Arbeiten gelingt. So könnte Gesellschaft von morgen aussehen - ein Modelprojekt mit utopischem Überschuss.